
Automuseum Dr. Carl Benz in der alten Benz-Fabrik.
Aufwändig restauriertes Industriedenkmal und Automuseum. Über 70 ausgestellte Fahrzeuge mit dem Schwerpunkt der Marken Benz und Mercedes-Benz sowie zahlreiche andere zeithistorische Exponate machen ein Stück Automobilgeschichte wieder lebendig.
Tel.: 06203-181786

LOPODUNUM war eine der bedeutendsten römischen Metropolen in Südwestdeutschland. Davon zeugen u. a. die Reste eines imposanten Forums mit Basilika. Eine Vielzahl z. T. spektakulärer Funde zeigt das Lobdengau-Museum im Bischofshof von Ladenburg. In dem imposanten Schloss, einst Residenz der Bischöfe von Worms, werden archäologische Entdeckungen aus allen vor- und frühgeschichtlichen Epochen des Stadtgebietes präsentiert. Die vier Ebenen des Museums gewähren außerdem Einblicke in die bewegte Geschichte des mittelalterlichen und neuzeitlichen Zentralortes. Zahlreiche Einzelobjekte lassen das öffentliche Leben und die Alltagskultur Ladenburgs wiederauferstehen.
Öffnungszeiten:
Mittwoch 14.00 - 17.00 Uhr und Samstag, Sonntag 11.00 - 17.00 Uhr
Kontakt:
Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg
Amtshof 1
68526 Ladenburg
Tel: 06203 / 70271 (Mo.-Fr.), Tel: 06203 / 70270 (Sa. u. So.)
E-Mail: lobdengau-museum@ladenburg.de
Internet: www.lobdengau-museum.de

...Als das Radfahren anfing...
Wer heute auf seinem hochmodernen Mountainbike sitzt, oder gar mit einem dieser neumodischen Elektrofahrräder unterwegs ist, hat wohl kaum noch eine Vorstellung wie das Fahrradfahren einst begann.
Es war im August des Jahres 1817. In Mannheim stand ein junger Mann als "Forstmeister" in Diensten.Doch der Dienst im Wald scheint dem jungen Mann nicht genügt zu haben. In seiner Freizeit hatte er sich eine "Laufmaschine" gebaut, mit der er zum Amüsement der Mannheimer Gesellschaft durch die Quadrate Stadt strampelte. Seine Name: Carl Friedrich Drais von Sauerbronn. Seine "Draisine" wurde bald zum Stadtgespräch. Drais ließ sich sein Gefährt patentieren und wurde damit zum Erfinder des Fahrrades.
Vielleicht hätte es Carl Benz mit der Erfindung des Motorwagens etwas schwerer gehabt, wenn es das Fahrrad nicht schon gegeben hätte. Sein Patentmotorwagen rollte nämlich auf Felgen die aus der Frankfurter Fahrrad-Manufaktur Heinrich Kleyer stammten, die damals mit ihren Hochrädern gut im Geschäft waren.
Im Automuseum Dr. Carl Benz wird daher auch die Geschichte des Zweirades eindrucksvoll dargestellt. Von der Draischen Laufmaschine, über die hölzernen Tretkurbelräder, Hochräder und die ersten Sicherheits-Niederräder bis zu den bunten Motorrollern der fünfziger Jahre. Schwere Schrittmacher-Motorräder in deren Windschatten die Radrennfahrer Geschwindigeiten von über 100 km/h erreichten, sind ebenso zu sehen wie die leichten 98 ccm Motorräder der früheren Jahre mit denen man einst zur Arbeit knatterte.
Um die 50 Zweiräder sind zu sehen. Sie stehen allerdings schon seit einiger Zeit im Museum, aber ganz neu ist die eindrucksvolle Beschreibung der einzelnen Exponate. Hier erfährt der Besucher alles wissenswerte über die Geschichten der großen Fahrrad- und Motorradfabriken die in unserer modernen Zeit längst Geschichte geworden sind. Denn wer kennt heute noch Firmen wie Adler, Rabeneick, Zündap, Dürkopp, Viktoria, Bauer oder wie sie alle heißen.
Ein Besuch lohnt sich...
Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag von 14-18 Uhr
Eintrittspreis: 4 Euro
Bensheim
Bürohaus Werner
Hauptstrasse 89
Schreiben. Schenken. Schule.
www.buerobedarf-bensheim.de
