Saisonabschluss in Lauresham: Großer Thementag zur Jagd 29.10.

Vom Bogenschießen bis zur Auerochsenjagd – Mitmachangebote für die ganze Familie

 

LORSCH. Im Mittelalter hatte die Jagd eine hohe gesellschaftliche Bedeutung: Besonders für die Oberschicht war das Privileg des Jagens ein wichtiges Statussymbol. Pünktlich zur Jagdsaison und zum Saisonabschluss präsentiert das Freilichtlabor Lauresham am Sonntag, 29. Oktober, von 11 bis 17 Uhr, allerhand Wissenswertes und spannende Vorführungen rund um dieses faszinierende Thema.

Wie wurde im Frühmittelalter Großwild wie Auerochse, Wisent oder Rothirsch gejagt? Welche Waffen gab es, wie wurden sie hergestellt? Welche Vogelarten wurden in der Karolingerzeit für die Beizjagd eingesetzt? Und schließlich: Wie wurden die getöteten Tiere zerlegt? Diesen und anderen Fragen geht der große Thementag anhand zahlreicher praktischer Demonstrationen nach. Los geht's um 11.30 Uhr mit dem Zerlegen von Wildbret. Die Kunst des Bogenschießens und Pfeilbaus steht ganztägig auf dem Programm – mit speziellen Angeboten für Kinder. Um 13 Uhr wird der Auerochse und das Auerrindprojekt des Freilichtlabors näher vorgestellt. Besonders eindrucksvoll ist dabei der Nachbau einer großen Grubenfalle zur Auerochsenjagd, bei der kleine und große Besucher fleißig mit anpacken dürfen. Über die Formen der Jagd im Frühmittelalter informiert um 14 Uhr der Vortrag des Historikers Jan H. Sachers. Um 15 Uhr steht der Wolf im Fokus. Der Leiter des Freilichtlabors Lauresham, Claus Kropp, berichtet über die Bedeutung des gefürchteten wie faszinierenden Raub- und Rudeltieres im Mittelalter und heute. Im Anschluss stellt dann der Toxikologe Jens Schabacker um 16 Uhr in seinem Vortrag den Einsatz von Giftpfeilen in der mittelalterlichen Jagd vor. Alle drei Vorträge finden im Besucherinformationszentrum statt.

Darüber hinaus wird der Schmied und Archäotechniker Frank Trommer aus Blaubeuren mit seinem Team den ganzen Tag über die Lauresham-Schmiede beleben und über die Herstellung von Jagdwaffen informieren. Mitglieder der „Familia Carolina" werden zudem eines der Häuser in Lauresham zum Leben erwecken und Experimente zu Alltagskultur und Techniken der Nahrungszubereitung im frühen Mittelalter durchführen. Zahlreiche museumspädagogische Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene runden den großen Thementag ab. Für das leibliche Wohl sorgt köstlicher Wildgulasch der Familie Lippmann.

Im Rahmen dieser Veranstaltung ist Lauresham auch ohne Führung zugänglich. Der Eintritt kostet 7 EUR / ermäßigt 5 EUR pro Person. Das Familienticket für zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern kostet 16,50 EUR. Anschrift: Freilichtlabor Lauresham, Im Klosterfeld 6-10, 64653 Lorsch.

 

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Kontakt: Claus Kropp M.A., Leiter Freilichtlabor Lauresham, c.kropp@kloster-lorsch.de, T. +49 (0)6251-51446

 

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